Sieger des Architektenwettbewerbs steht fest - Preisverleihung im Neu-Anspacher Bürgerhaus


Siegermodell

 

Das Geheimnis ist gelüftet: Am 29.04.2010 wurde der Sieger des Architektenwettbewerbs bekanntgegeben. Den 1. Platz belegt das Stuttgarter Büro "Drei Architekten", dessen Entwurf, sofern das Parlament zustimmt, umgesetzt wird. Eingereicht worden waren 19 Arbeiten . Es wurden 3 Preise und 2 Anerkennungen ausgelobt.  Einstimmig  hat das Preisgericht  der Stadt empfohlen den Planverfasser der mit dem 1. Preis gewürdigt wurde, mit der weiteren Bearbeitung zu betrauen.  Das Preisgericht setzte sich aus drei Fachpreisrichter (Prof. Annett-Maud Joppien, Frankfurt/Wuppertal, Prof. Bernd Gronert, Frankfurt und Prof. Nikolaus Kränzle, Frankfurt) und zwei Sachpreisrichter (Bürgermeister Klaus Hoffmann und Dr. Kurt Rauschnabel vom Hessischen  Ministerium  für Wirtschaft,Verkehr und Landesentwicklung) zusammen. Außerdem waren nicht stimmberechtigt  aber beratend Vertreter der parlamentarischen Fraktionen Ulrike Bolz (CDU), Erich Jäger (SPD), Hans Bruns (Grüne), Rudolf Kretzschmar (FDP), Norbert Galle (FWG-UBN) vertreten.   

 

1. Preis: Drei Architekten Prof.Haag-Haffner-Stroheker, Stuttgart

2. Preis: C18 Architekten Kaestle,Ocker,Roeder, Stuttgart

3. Preis: hjp Architekten Jürgen Hauck, Gießen

Anerkennung: Architekten Schlude-Ströhle, Stuttgart

Anerkennung: Architekt Gerhard Lieb, Freudenstadt

 

Gebaut werden soll auf den Grundstücken Bahnhofstraße 26 und 28.  Der Sieger-Entwurf sieht zwei klar gegliederte und kompakte Baukörper vor, eines ist zweigeschossig, das andere hat drei Stockwerke. Verbunden werden die beiden Baukörper durch einen Zwischenbau aus Glas.  Die  vorhandenen Gebäude werden abgerissen. Die Anordnung der neuen Baukörper ermöglicht eine abschnittsweise Umsetzung ohne dass die Verwaltung interimsweise umziehen muss. Der  Planentwurf - und das hob ihn deutlich von anderen ab - kommt zudem ohne Tiefgarage aus, was sich äußerst günstig auf die Kosten auswirkt.

 

Bis zum neuen Rathaus ist jedoch noch ein Stück Weg zu gehen: Zunächst muss das Parlament beschließen, dass der Siegerentwurf  umgesetzt werden soll.  Danach muss das Baurecht über eine Änderung des Bebauungsplanes geschaffen werden. Außerdem muss die Anordnung der einzelnen Arbeitsbereiche noch optimiert werden. Wenn alles gut geht, könnte im nächsten Frühjahr mit dem Neubau begonnen werden. 

 

Niederschrift über die Sitzung des Preisgerichts am 15.04.2010 in der Kransberger Str. 11, Neu-Anspach (Dorfgemeinschaftshaus)

 

 

Ausgeschiedene Wettbewerbsteilnehmer