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Sieg von Neu-Anspach beim großen Rathaus-Test der Taunuszeitung

"Antwort mit persönlichen Grüßen"

Mit 15 200 Einwohnern gehört die Gemeinde zu den größeren Orten im Hochtaunuskreis. Die Einwohner leben in den Ortsteilen Anspach, Rod am Berg, Hausen-Arnsbach und Westerfeld. Letzter kam erst im Zuge der großen Gebietsreform am 1. Januar 1972 zu der Gemeinde, während die drei anderen Ortsteile bereits am 1. Dezember 1970 fusioniert hatten. In der Verwaltung sind gegenwärtig 45 Mitarbeiter mit den Anliegen der Bürger betraut.

 

Fast mustergültig präsentierte sich die Gemeinde bei diesem Test: Schnellste Antwort auf die Faxanfrage (vier Minuten!), zweiter Platz bei der E-Mail-Bearbeitung (nur wegen eines langsam arbeitenden Mailservers?), sowohl freitags als auch montags nach dem ersten Klingeln am Apparat. Etwas langsamer die Antwort auf den Brief – doch bewegte sich die Leistung hier auch noch im vertretbaren Rahmen: Am Montag hatten wir unseren Brief abgeschickt, am Freitag fanden wir die Antwort im Briefkasten.

 

INFO-GEHALT

Ein gemischtes Bild, dass Neu-Anspach in dieser Kategorie ablieferte. Die zusätzliche, nicht explizit erfragte Nennung der Öffnungszeiten in der E-Mail-Antwort hat uns gefallen. Handschriftlich wurde auf das Fax geantwortet: Vielleicht etwas formlos, dafür mit den gewünschten Informationen und einem persönlichen Gruß. Leider fiel die Lieferung von Informationsbroschüren etwas dürftig aus. Zumal die Gemeinde einen freiwilligen Unkostenbeitrag von drei Euro erbat. Dafür hätte auch ein Hotel- und Unterkunftsverzeichnis in den Umschlag gehört. Immerhin wurde ein persönliches und namentlich unterschriebenes Anschreiben beigelegt – das machte es sympathisch.

 

ÖFFNUNGSZEITEN

Mit 44,5 Stunden Gesamtöffnungszeit erobert Neu-Anspach in dieser Kategorie den geteilten ersten Platz: Usingen und Wehrheim kommen auf den gleichen Wert, keine Gemeinde ist länger für die Bürger da. Täglich ist das Bürgerbüro von 7.30 Uhr an geöffnet. Montags und mittwochs sind die Mitarbeiter bis 17 Uhr erreichbar, dienstags und donnerstags bis 18 Uhr. Werte, die zwar nicht optimal für Berufstätige sind, dennoch für die meisten einen Besuch im Rathaus ermöglichen. Freitags schließt das Bürgerbüro bereits um 12 Uhr – wie fast alle anderen Verwaltungen im Hochtaunuskreis auch. Der Besuch in den Fachabteilungen bedingt eine vorherige Terminvereinbarung.

 

ERREICHBARKEIT

Rund 50 Meter vom Rathaus entfernt befindet sich eine Bushaltestelle, die von zwei Linien im 30- beziehungsweise 60-Minuten-Takt angefahren wird. Die Anreise mit dem ÖPNV gestaltet sich – für das Usinger Land – somit vergleichsweise gut.

Wer dennoch mit dem eigenen Auto fahren will, wird bei der Neu-Anspacher Verwaltung selten mit Parkplatzproblemen konfrontiert. Mit 30 Stellplätzen ist ein ausreichendes Angebot vorhanden.

 

INTERNET

Der Internetauftritt von Neu-Anspach (externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen http://www.neu-anspach.de) gehört mit zum Besten, was im Hochtaunuskreis geboten wird.

Besonders gut hat uns gefallen, dass Neu-Anspach fast alle Seiten des Auftritts direkt anwählbar gemacht hat. Die in der linken Bildschirmspalte angeordnete Navigation besteht aus sechs Hauptpunkten und diversen Unterpunkten. Diese sind jedoch – im Gegensatz zu vielen anderen Auftritten – permanent zu sehen. Auf die dritte Ebene wird – wo möglich – verzichtet.

Ein weiterer Pluspunkt in Sachen Übersichtlichkeit basiert auf der barrierefreien Gestaltung der Seiten: Am unteren Rand der Navigationsleiste befindet sich der Button „Schriftgröße einstellen“, der es dem Besucher ermöglicht, die Schriftgröße in 5-Prozent-Schritten anzupassen, aber auch mit einem Klick auf die Ursprungsgröße einzustellen. Doch sollte dieser Button zusammen mit der darunter befindlichen „Suche“ jedoch etwas prominenter, im oberen Bildschirmbereich angebracht werden.

Im Bereich „Rathaus & Politik“ findet der Bürger viele wichtige Informationen zusammengefasst. Leider ist der „Wegweiser durchs Rathaus“ jedoch auch in Neu-Anspach nicht optimal gelöst. Zwar sind die einzelnen Leistungsbereiche angegeben, was in diesen Dezernaten jedoch zu erledigen ist, wird aus den Namen allerdings nicht immer klar. Dafür sind auf den jeweiligen Folgeseiten die verantwortlichen Sachbearbeiter mit ihren Zuständigkeiten, der direkten Telefondurchwahl sowie (per Verlinkung) ihrer E-Mail-Adresse angebeben.

Kinderleicht gestaltet sich die Benutzung des Formularcenters („Formulare“). Hier sind die vorhandenen Schriftstücke nicht nur den jeweiligen Bereichen („Bauen“, „Gewerbe“ etc.) zugeordnet. Ein kleines Symbol zeigt zudem an, ob das Formular am Bildschirm oder per Hand ausgefüllt werden kann und wie es den Weg ins Rathaus findet (online, per Post oder persönlich abzugeben).

Umfangreich und mit ausreichenden Hintergrundinformationen präsentiert sich der Veranstaltungskalender. Die Verlinkung auf eventuell vorhandene Seiten der Veranstalter wäre als zusätzliche Option denkbar. Mutig ist der Einsatz eines offenen Bürgerchats anstelle eines moderierten Forums: Wer will kann hier, anonym oder namentlich, mitdiskutieren oder die Verwaltung auf Probleme hinweisen.

  

Dieser Zeitungsbericht und das Gesamtergebnis des Rathaustests als PDF-Datei:

Anwort mit persönlichen Grüßen

Rathäuser: Die meisten sind nur Durchschnitt

  externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Logo der Usinger Neuen Presse/Taunus Zeitung, Tageszeitung für den Hochtaunuskreis

  

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Usinger Neuen Presse / Taunus Zeitung, Tageszeitung für den Hochtaunuskreis

externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen www.taunuszeitung.de, externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen www.tz-usingen.de

Neu-Anspach - die bürgerfreundlichste Internetkommune in Hessen

Die Kleeblattgemeinde ist die bürgerfreundlichste Internetkommune in Hessen!

Logo des Internet-Wettbewerbs: Eine Kollage mit Fotos aus HessenVom 1.9.2004 bis zum 20.10.2004 haben mehr als 5500 Bürgerinnen und Bürger die Internetauftritte der hessischen Städte und Gemeinden unter den Aspekten Familienfreundlichkeit, Integration ausländischer Mitbürger und Wirtschaftsdarstellungen bewertet.

Mit dem "Internetpreis für Kommunen" möchte die "multimedia-initiative hessen" – eine strategische Kooperation des Landes Hessen und der Deutschen Telekom AG – bereits zum vierten Mal die gelungene Umsetzung ausgewählter Themengebiete in den kommunalen Internetauftritten prämieren.

Bei einem Empfang am 3. November 2004 im Bad Homburger Kurhaus zeichnete der Hessische Innenminister Volker Bouffier Neu-Anspach in der Klasse der Gemeinden bis 50 000 Einwohner mit dem Hessischen Internetpreis aus. Mit den Durchschnittsnoten von 1,45 für Familienfreundlichkeit und 1,48 für die Integration ausländischer Mitbürger wurden dabei die Neu-Anspacher Internetseiten auf den ersten Platz gewählt und mit einem Preisgeld von 6000 Euro prämiert.

Innenminister lobt Familienfreundlichkeit

"Die Tatsache, dass man schon mit wenigen Klicks umfangreiche Informationen zu Kindergärten, Schulen, Spielplätze, Vereine und Initiativen finden kann, überzeugte die Juroren genauso wie die Integrationangebote in den Neu-Anspacher Webseiten", hob der Innenminister bei der Laudation hervor und gratulierte Bürgermeister Gerd Hillen und den "Machern" des Internetauftritts Sandra Bäumle, Roswitha Brenner und Peter Zender zu dem Erfolg.

"Das Internet nimmt im Alltag der Bürger, aber auch in der Arbeit der Verwaltung, eine immer größere Bedeutung ein. Umso wichtiger ist es, dass es zeitgemäße und attraktive Angebote gibt", so Bouffier. Die Sieger des Wettbewerbs erfüllten den Anspruch der Bürger auf "vorbildliche Weise". Daher sei die Bürgerzufriedenheit der beste Indikator für die Qualität der an die Bürger gerichteten Internetauftritte.

Die Gemeinde Neu-Anspach dankt herzlich allen, die der Kleeblattgemeinde ihre Stimme gegeben haben und verspricht, online weiterhin Spitze zu sein!

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