Nachhaltige Umweltbildung in Neu-Anspacher Kindergärten
Anfang dieses Jahres lud die "Leuchtpol GmbH" Erzieherinnen aus dem Vorschulbereich in Hessen ein, an einer Fortbildungsreihe zum Thema "Umweltbildung im Kindergarten" teilzunehmen. Bei erfolgreichem Abschluss wurde eine umfangreiche Sammlung an themenbezogener Fachliteratur und Materialien in Aussicht gestellt.
Leuchtpol ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der nachhaltigen Umweltbildung im Elementarbereich, gegründet von der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU). Leuchtpol widmet sich überwiegende mit den Themen Energie und Umwelt.
Dieser Aufforderung kamen die Kita Rasselbande, die Hausener Rappelkiste und der ev. Kindergarten Regenbogenland nach. Drei sehr interessante Fortbildungstage in Weilburg brachten einen Einblick in die Thematik. In den Kitas wurden dann verschiedene Schwerpunkte umgesetzt.
Die Kita Rasselbande erarbeitete mit den Vorschulkindern unter dem Motto "Uns geht ein Licht auf" Aktionen rund um Licht, Wärme und Strom. Eine Zeitreise von der Steinzeit bis heute zum Thema "verschiedene Lichtquellen", Ermittlung des eigenen Lichtbedarfs, Taschenlampenexperimente, Erstellen von Stromkreisläufen und Experimentieren mit Solarmodellen wurden in zwei Projektgruppen von á 10 Kindern über mehrere Wochen erforscht.
Während dieser Zeit wurde den Kindern klar, dass auch wir sorgsamer mit Licht (bzw. Energie) umgehen können. In Zukunft wird es deshalb zwei Lichtpolizisten" - die "Stromer" geben, die im Haus kontrollieren dürfen, ob irgendwo unnötigerweise das Licht brennt und dieses ggf. ausschalten. Für die Erzieherinnen ist dies der erste Schritt zum bewussten Umgang mit Energie und sie möchten an diesem Bewusstsein auch weiter arbeiten.
Die beiden anderen Kitas beschäftigten sich intensiv mit der Nachhaltigkeit der Sonnenenergie. So wurde mit Wärmeschlangen (aus Papier) im Kindergarten nach Wärmequellen gesucht. Es wurden verschieden Thermometer ausprobiert, Sonnenuhren und Sonnenmühlen gebaut und beobachtet. Erdbeerpflanzen wurden verschiedenen Licht- und Wärmeverhältnissen ausgesetzt. Nach einigen Tagen war sehr schnell deutlich, was eine Pflanze zum Wachstum benötigt. Es wurde ein Solarofen mit den Kindern gebaut, um darin Schokolade zu schmelzen, kleine Solarautos wurden ausprobiert.
Mit Unterstützung der Abteilung Bauen, Wohnen und Umwelt der Stadt Neu-Anspach konnten Kontakte zur Solarinitiative Neu-Anspach, geleitet von Herrn Wolfgang Selling und der Beratungsstelle "Power" des Kreises, Herrn Nörpel-Schempp, geknüpft werden. Hier stehen noch weitere gemeinsame Aktionen aus.
Die teilnehmenden Erzieherinnen stellten ihre Ergebnisse am 24. Juni in Wiesbaden der Öffentlichkeit vor. Alle erhielten von Leuchtpol ein Diplom und eine wertvolle Sammlung Materialien ging in das Eigentum der teilnehmenden Kitas über.
"Die Begeisterung der Kinder beim Experimentieren, Ausprobieren, Forschen, Fühlen, Sehen, Riechen war für uns alle eine wunderbare Erfahrung. Wir freuen uns auf weitere Projekte und bedanken uns bei Leuchtpol für die Unterstützung", so lautet einstimmig das Fazit der Mitarbeiterinnen der teilnehmenden Neu-Anspacher Kindergärten.
Klimabroschüre
Mit der aktuell erschienenen Broschüre unter dem Titel "Informationen zum Thema Klima: Grundlagen, Geschichte und Projektionen" will die Allianz Umweltstiftung zur Versachlichung der Diskussion um Klimawandel und Klimaschutz beitragen.
Die Thematik des Klimawandels wird in drei Themenblöcken dargestellt. Der Abschnitt "Grundlagen" behandelt die Zusammenhänge und Einflussfaktoren des komplexen Klimageschehens, unter der Überschrift "Geschichte" wird der wechselvolle Verlauf des Klimas in der Vergangenheit gezeigt und die Kapitel zum Thema "Projektionen" befassen sich mit dem aktuellen und zukünftigen Weltklima.
Die rund 50-seitige Broschüre ist übersichtlich gegliedert und bereitet das Thema allgemeinverständlich auf. Sie enthält zahlreiche anschauliche Grafiken sowie einen Glossar zu den Fachbegriffen und Hinweise auf weiterführende Literatur und Intenetadressen. Die Broschüre kann über die Internetseite
www.allianz-umweltstiftung.de kostenlos angefordert werden (insoweit wird vor Verzögerung aufgrund hoher Nachfrage gewarnt) oder unter der gleichen Adresse herunter geladen werden kann
Energieausweise für bestehende Gebäude oder Wohnungen schrittweise ab 1.7.2008 Pflicht
Anders als bei Autos oder Haushaltsgeräten wissen Käufer oder Mieter von Wohnungen und Häusern nur wenig über deren Energiebedarf. Objektive Informationen sind Mangelware, Vergleichsmaßstäbe fehlen.
In Deutschland muss in Zukunft jeder Gebäudeeigentümer beim Verkauf seiner Immobilie oder bei einem Mieterwechsel einen Gebäude-Energiepass vorlegen. Dieser Energiepass enthält grundlegende Aussagen über die energetische Qualität des Gebäudes und hilft dabei, die Höhe der zukünftigen Energie- bzw. Nebenkosten abzuschätzen. Wer ein Haus kauft oder eine Wohnung mietet, hat dann das Recht sich vor Abschluss eines Kauf- bzw. Mietvertrags von der energetischen Qualität des Gebäudes zu überzeugen. Für alle Hausbesitzer soll diese Verpflichtung ein Anreiz sein, ihre Gebäude energetisch auf dem neuesten Stand der Bau- und Haustechnik zu halten. Ein sparsames und fachgerecht saniertes Gebäude wird künftig klare Wettbewerbsvorteile gegenüber einem nicht sanierten Gebäude mit hohem Energieverbrauch haben.
Der Bundesrat hat die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) endgültig verabschiedet, sie trat am 1. Oktober 2007 in Kraft. Mit der neuen EnEV 2007 wird auch der Energieausweis für den Bestand von Wohn- und Nichtwohngebäuden Pflicht. Haus- und Wohnungsbesitzer müssen nun bei Vermietung oder Verkauf einen Energieausweis vorlegen. Für Neubauten und wesentliche Umbauten ist ein Energiebedarfsausweis heute schon Pflicht. Bei Verkauf oder Vermietung von Wohngebäuden, die bis 1965 fertig gestellt worden sind, ist Interessenten ab dem 1. Juli 2008 ein Energieausweis zugänglich zu machen. Ein halbes Jahr später – ab dem 1. Januar 2009 – gilt dies auch für alle übrigen Wohngebäude. Ab dem 1. Juli 2009 müssen auch für Nichtwohngebäude im Verkaufs- oder Vermietungsfall Energieausweise ausgestellt werden.
Informationen zum Energiepass für Gebäude erhalten Sie im Internet unter
www.gebaeudeenergiepass.de. Die bundesweit kostenlose Hotline zum Thema Energiepass erreichen Sie unter Tel: 08000 736 734. Weitere Informationen zum Energiepass finden Sie auch unter
http://www.enev-online.de
Strom effizient nutzen
Wegweiser für Privathaushalte zur wirtschaftlichen Stromeinsparung ohne Komfortverzicht
Die Broschüre zur Stromeffizienz in Privathaushalten, die seit Mitte der 90er Jahre verfügbar ist und sich immer wieder einer großen Nachfrage erfreute, ist nun vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in überarbeiteter und aktualisierter Form unter dem Titel
"Strom effizient nutzen - Wegweiser für Privathaushalte zur wirtschaftlichen Stromeinsparung ohne Komfortverzicht" herausgegeben worden.
Die Broschüre gibt Privatpersonen praktische Tipps, mit denen eine Reduzierung des eigenen Stromverbrachs um beispielsweise knapp 25 % bei einer Investition von run 400 Euro möglich ist.
Info-Broschüre Mainova Energie-Sparfiebel "Wer clever ist, spart Energie"
Die Mainova Energie-Sparfiebel ist jetzt wieder kostenlos in den Mainova-Beratungszentren erhältlich.
Broschüre Mainova Klima Partner Programm 2007 - Förderprogramm erneuerbarer Energien
Bundesweiter Heizspiegel
In deutschen Haushalten wird die meiste Energie beim Heizen verbraucht. Einsparmöglichkeiten sind oft unbekannt und unbenutzt. Mit Einführung des
Bundesweiten Heizspiegels erhalten die Bürger eine Orientierungshilfe für die Bewertung von Heizenergieverbrauch und Heizkosten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.klima-sucht-schutz.de
Sparsame Haushaltsgeräte
Welcher Kühlschrank, welche Waschmaschine, welcher Wäschetrockner ist am sparsamsten?
Wer ein neues Haushaltsgerät braucht, sollte nicht nur auf passende Größe, Schönheit und Kaufpreis achten. Auch der spätere Stromverbrauch ist wichtig.
Beispiel:
Die über 2.300 verschiedenen in Deutschland angebotenen Kühl- und Gefriergeräte haben sehr unterschiedliche Stromverbräuche. Neben vielen "A"-Geräten gibt es seit kurzem auch "A+" und "A++"-Geräte, die nochmals 15 bis 50 Prozent weniger Strom verbrauchen als "A"-Geräte. Da die Stromkosten von Kühlgeräten über 15 Jahre Lebensdauer mehrfach teurer sein können als der Kaufpreis eines neuen Kühlgerätes lohnt es sich, besonders sparsame Geräte zu kaufen. Scheinbar preiswerte Modelle, wie man sie manchmal in Supermärkten zu Sonderverkaufsaktionen findet, können bei hohem Stromverbrauch über die Jahre deutlich teurer kommen, als ein sehr sparsames Markengerät.
Wer in Neu-Anspach herausfinden will, welche Geräte in der gewünschten Bauart besonders sparsam sind, kann den kostenlosen Verbraucher-Service auf
www.spargeraete.de/neu-anspach aufrufen. Hier findet man eine aktuelle Datenbank aller in Deutschland derzeit lieferbaren Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Wäschetrocknern. Diese Datenbank erlaubt eine genaue Eingrenzung der gewünschten Bauart, Bauform, Größe, usw. und zeigt am Ende alle lieferbaren Geräte mit diesen Eigenschaften in der Reihenfolge ihrer Sparsamkeit.
Viel Spaß bei der Recherche und einen klugen Einkauf!
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Geld vom Staat fürs Energiesparen
![]() Broschüre: |
BMU-Wegweiser durchs Förder-Dickicht komplett aktualisiert
Klimaschutz ist nicht allein Sache der Regierung. Auch Wirtschaft, Verkehr und private Haushalte können einen entscheidenden Beitrag leisten. Und davon noch profitieren: Durch verbesserte Wärmedämmung und energiesparende Geräte lässt sich bares Geld sparen. Oft werden die Energieeinsparpotenziale mit der Begründung, sie seien zu teuer, nicht ausgenutzt - obwohl verschiedenste Institutionen Milliarden Euro dafür bereit stellen. Energiesparen und ein Wechsel zu erneuerbaren Energien lohnen sich angesichts aktuell und vermutlich auch künftig steigender Öl- und Gaspreise und auch dank der Fördermilliarden. So ist der Preis Ende September für einen Barrel Rohöl (entspricht 159 Litern) erstmals über 50 Dollar gewesen. Noch vor sechs Jahren lag er unter 10 Dollar.
Die Broschüre "Geld vom Staat fürs Energiesparen" bringt Licht in den Förderdschungel. Fördermaßnahmen des Bundes werden ausführlich erläutert. Bei den Programmen von Ländern, Kommunen und Energieversorgern werden Einzelheiten und die Förderinstitutionen aufgeführt. Zusätzlich informiert der BINE Informationsdienst Privatpersonen unter einer Förder-Hotline, Telefon 0228/9 23 79 14, sowie im Internet unter
www.energiefoerderung.info » Hier werden auch tagesaktuelle Änderungen angezeigt, die angesichts häufiger Programmänderungen in jedem Fall berücksichtigt werden sollten.
Quelle:
www.label-online.de
Die Broschüre ist erhältlich beim BMU, Referat Öffentlichkeitsarbeit, 11055 Berlin,
Fax: 01888/305-2044, e-Mail: service@bmu.bund.de
BMU-Broschüre:
Geld vom Staat - für Energiesparen und erneuerbare Energien - pdf
Kontakt: Dr. Franz Alt
Email: franzalt@sonnenseite.com
Homepage:
http://www.sonnenseite.com

